Dr.med. M. Zoppelt - Dermatologie und Kosmetische Ästhetische Medizin
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Stirnfalten können mit Botulinumtoxin sehr gut behandelt werden, wenn diese jedoch zu tief sind muss eine Kombination aus Botox® und Hayluronsäure oder Kollagen angewendet werden.
Kombinationstherapie:
Die Vorbehandlung mit Botulinumtoxin zur Beseitigung von Stirnfalten gilt inzwischen schon fast als Standard bei der Faltenbehandlung mit nicht operativen Techniken.
Der Effekt der Füllmaterialien hält länger an, wenn die mimische Muskulatur des zu behandelnden Areals vorher mit Botulinumtoxin gelähmt wird. Das eingebrachte Füllmaterial kann danach durch die Mimik nicht mehr verschoben werden.
Auch zur Vorbehandlung beim Skin Resurfacing, Laser- und Chemical Peels, wird zunehmend Botulinumtoxin verwendet, um damit die Langzeitergebnisse zu verbessern.
In der Zeit der Collagen-Neosynthese (zwischen drei und zwölf Wochen) kann der Remodellierungsprozess des Collagens im stillgelegten Areal bei ausgeschalteten Muskelkräften ungestört ablaufen.
Risiken: Bei der Behandlung von horizontalen Stirnfalten kann durch eine zu starke Lähmung des M. frontalis eine vorübergehende Brauenptose auftreten. Daher müssen Injektionspunkte sowie Volumen und Dosis des Wirkstoffes immer exakt bestimmt werden.
Maskenhaftes Aussehen: Dafür ist der Arzt verantwortlich und sollte auf keinem Fall sein.